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Ideen für die Spa-Suite

Foto: Schletterer Wellness & Spa Design, Hotel Tirolerhof
Die Spa-Suite im Tirolerhof

Ganz für mich allein

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Der Begriff Privatsphäre erhält durch exklusive Spa-Suiten als Behandlungsraum oder Hotelzimmer eine neue Dimension. Wer das private Wellness-Reich einmal genossen hat, entwickelt ein anderes Verständnis von Entspannung, für das er sehr gerne bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben

Die Private Spa-Suite als Hotelzimmer grenzt sich ganz klar durch die Fokussierung auf Wellness- und Spa-Einrichtungen ab. Geboten wird alles was das Herz begehrt: Pool, Dampfbad, Sauna, diverse Treatment-Einrichtungen, Erlebnisduschen, genauso wie Lounge-Bereiche mit köstlichen Snacks und Getränken, alles für zwei Personen. Der Gast mit besonderen Ansprüchen erhält nicht nur ein großzügig gestaltetes Zimmer, sondern einen ganz besonderen Mehrwert. Gemeinsam mit dem Partner nimmt er ein wohltuendes Dampfbad mit einer speziellen Pflegepackung, lässt sich vom angenehmen Sprudel im Whirlpool verwöhnen, kann er vom Masseur auf dem Hotelzimmer mit einer speziellen Behandlung verwöhnt werden oder genießt eine erfrischende Erlebnisdusche ohne das Zimmer verlassen zu haben. Die Privatsphäre des Gastes bleibt gewahrt, er muss nicht in den öffentlichen Wellness-Bereich gehen.

Spa-Trilogien
Relax-Erlebnisse mit geringem Aufwand und hohem Output bietet der Genuss von Spa-Trilogien. In einer Behandlungssuite oder einem speziellen Bereich, durchläuft man allein oder mit dem Partner verschiedene Wohlfühlstationen, die je nach Anforderungen des Gesamtkonzeptes miteinander kombiniert werden. Relaxt wird dabei in Erlebnispools, mit Fußreflexzonenbecken, bei speziellen (Partner-)Treatments und natürlich auch in Wärme- oder Dampfkabinen sowie bei verschiedenen Duscherlebnissen. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Der große Vorteil: Der Nutzen für den Gast ist enorm hoch, gleichzeitig sind Spa-Trilogien, bedingt durch den relativ geringen Aufwand – u.a. durch wenig Personal –, äußerst profitabel. Die Trilogie lässt sich auch mit einem Garden Spa verbinden. Oft genug gibt es um das Spa fantastische Grünflächen, die nicht, oder nur mangelhaft genutzt werden. Sie bieten sich geradezu an, um ein den örtlichen Klimaverhältnissen entsprechendes Outdoor-Spa zu integrieren. Dabei werden mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Zusätzliche Spa-Fläche wird gewonnen, die indoor eventuell nicht zur Verfügung steht; die oftmals tolle landschaftliche Umgebung kann mit eingebunden werden und wesentlich zum Genuss beitragen; die frische Luft, aber auch die Launen der Natur können für ein besonderes Spa-Erlebnis sorgen. Schließlich schafft man mit einem Garden Spa eine Anlage, mit der man sich ganz entscheidend vom Mitbewerber abheben kann.

Paar-Treatments
Behandlungsprogramme in der Suite werden zur interessanten Differenzierungsmöglichkeit: Schlagworte wie Selbstfindung, Selbsterfahrung, ganzheitliches Wohlbefinden und individuelle Entspannung rücken immer mehr in den Mittelpunkt des Gästeinteresses. Der Bedarf nach authentischen Wohlfühlkulissen und Behandlungen als Ausgleich zum hektischen Alltag wird immer größer. Hierbei spielt die Natur eine große Rolle. „Back to the roots“ heißt es bei den verschiedenen Behandlungsarten, die basierend auf Naturmedizin mit alpinen, chinesischen, afrikanischen, indischen bis hin zu ägyptischen Einflüssen Einzug halten. Dies kann besonders reizvoll in einer Spa-Suite erlebt werden, kombiniert mit intelligentem Equipment wie z.B. einer holistischen Entspannungsliege, auf der man eine multisensorische Reise in die Welt der Entspannung machen kann. Dabei sprechen wir von gesunder Strahlungswärme, Musik, sanften Vibrationen, Farblicht- und passenden Aromatherapien sowie einem darauf abgestimmten Raumkonzept.
Als wertvoll erweisen sich Multifunktionstherapie-Liegen, auf denen verschiedenste Behandlungen durchgeführt werden können: Seifenbürstenmassagen, Vichyduschen, klassische Massagen, die durch die passende Musik, den passenden Duft und durch das passende Erscheinungsbild des Raumes begleitet werden.
Intelligentes Equipment stellen künftig auch Poollandschaften dar und bieten neue Funktionalitäten. Einerseits gesundheitsorientierte Behandlungspools wie Sole- oder Floatingbecken, andererseits erlebnisorientierte Wasserflächen mit Farblicht, Unterwasseranimationen, Gegenstromanlage oder besonderer Raum- und Lichtgestaltung.

Praxisbeispiel: Hotel Tirolerhof
Das Vier-Sterne-Haus in Zell am See hat seine Aquarena Vitalwelt erweitert: Gleich beim Betreten des neuen Spas nimmt man den angenehmen Duft von Zirbenholz wahr. Man merkt sofort: Hier gibt die Natur den Ton an. Überall wurden natürliche Materialien, von verschiedenen Hölzern über Fliesen aus verschiedenem Naturgestein bis hin zu den Waschbecken, die aus großen, ausgehöhlten Steinen bestehen, verwendet. Ein gemütlicher Kamin neben einem LED beleuchteten Wasserspiel rundet die wohlige Atmosphäre ab. Die Panoramaverglasungen beziehen die alpine Landschaft rundum in das Spa ein.
Das Spa ist in unterschiedliche Erholungswelten gegliedert, die in sich verschiedene und auch überraschende Entspannungserlebnisse bieten. Darunter befinden sich zwei Spa-Trilogie-Räume. Einer der beiden kombiniert ein Serail Bad, einen Infinity Solo Pool, einen Aquaveda-Tisch und einen gemütlichen Ruhebereich. Das Serail Bad ist ein Wärmebad, bei dem verschiedene Packungen in Kombination mit Dampf eine wohltuende Wirkung zur Geltung bringen. Der Infinity Solo Pool entspannt nicht nur mit Massagedüsen, sondern auch mit Lichtinszenierungen und wohl duftenden Aromastoffen. Am Aquaveda-Tisch können u.a. ayurvedische Massagen genossen werden. Der Ruhebereich ist mit einem gemütlichen Wasser-Doppelbett ausgestattet, der in ein sanftes, mit Designelementen durchsetztes Licht getaucht ist.

Holistic Cocooning
Der zweite Spa-Trilogie-Raum wartet mit einer Neuigkeit auf. Holistic Cocooning besteht aus einer futuristisch anmutenden Liege kombiniert mit einer Multimedia-Inszenierung, die ganze Teile des Raumes umfasst und selbst mit geschlossenen Augen wahrgenommen und genossen werden kann. Eine heizbare, mit Luft gefüllte Liegeauflage hebt und senkt sich, zunächst im Atemrhythmus des Gastes. Langsam wird dieser Rhythmus reduziert, wodurch sich auch die Atemfrequenz des Gastes senkt. Dies wirkt ungemein beruhigend. Die Atemfrequenz spielt eng mit den Multimediaprojektionen zusammen. Eigens komponierte Sounds und Visual-Effekte, kombiniert mit Aromastoffen, werden ganz gezielt auf die momentane Befindlichkeit der Gäste zugeschnitten. Diese wird vor Behandlungsbeginn in einem einfachen Testverfahren bestimmt. Neben dem Holistic Cocooning erwartet die Gäste in diesem Spa-Triologie-Raum ein Dampfbad, ein Funktionspool und ein Ruheraum für zwei.

Quelle: Schletterer Wellness & Spa Design, www.schletterer.com